Mut |Are you ready to see the signs …

 

Mut, Führung, ManagementLife shrinks or expands in proportion to one’s courage (Anais Nin) „Wann haben Sie das letzte Mal Rauch am Himmel gesehen, die Zeichen richtig gedeutet, das Wissen über etwas dafür genutzt, um mutig danach zu handeln? Die Zeichen erkennen ist die eine Sache – danach zu handeln eine andere. Dafür braucht es Mut. Ist Mut eine Tugend, die wir sinnvoll nutzen, die wir oft in unserem (Arbeits-)Leben brauchen, die wir anerkennen und pflegen? Mut erfordert oftmals viel und nicht immer ist er gerne gesehen und überall beliebt. Mut kann unbequem, anstrengend sein. Es geht darum etwas zu gewinnen oder auch darum etwas aufzugeben oder zu verlieren. Wir widmen diesen Fokus-Artikel dem Begriff Mut und anderen ergänzenden Begriffen und möchten Ihnen und uns auf diesem Wege eine kleine Inspiration schenken.“ Elisabeth Sechser, GF Sichtart

PS: Wenn Sie diesen Spirit auch fühlen möchten? … zum Schluss gibt es eine kleine Hörprobe.

Vergiss Sicherheit.
Lebe, wo du fürchtest zu leben.
Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt.
Rumi

Mut bedeutet, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen, das heißt, sich in eine mit Risiko und Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben. Dies kann bedeuten, mutig aktiv zu handeln oder mutig bewusst nicht zu handeln. Mut ist eine Charaktereigenschaft, die dazu befähigt, sich gegen Widerstand und Gefahren für eine als richtig und notwendig erkannte Sache einzusetzen. Mut erfordert die Entschlusskraft, nach sorgfältigem Abwägen etwas Unangenehmes oder Gefahrvolles zu tun oder zu verweigern. Beides kann mit Nachteilen für die eigene Person verbunden sein und Opfer erfordern. Im Falle der Entscheidung zu aktivem Handeln kämpft der mutige Mensch für die Durchsetzung eines Rechts, für das Meistern einer gefährlichen Situation oder für die Realisierung eines Wertes gegen Widerstände und Bedrohungen. Im Falle der Handlungsverweigerung besteht der Mut darin, einem als Unrecht, als wertlos oder als gesundheitliche Zumutung erkannten Tuns zu widerstehen. Beiden Ausdrucksformen von Mut kommt der gleiche Rang zu. Beide erfordern Wertebewusstsein, eigenständiges Denken, charakterliche Stärke und Durchsetzungsvermögen.

Mut und Angst werden oft in einem Widerspruchsverhältnis gesehen. Mutige Menschen scheinen weniger von Angstgefühlen belastet zu werden, dennoch entspricht diese Vorstellung nicht der psychischen Wirklichkeit: Angst ist keine mit dem Mut unvereinbare Gemütsverfassung, sondern im Gegenteil eine Komponente im Spannungsgefüge verantwortbaren Wagemuts. Sie kontrastieren miteinander, schließen sich aber nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen einander.

Angst hat man,
es kommt drauf an,
was man trotzdem macht.
Christa Wolf

Trotz
ist ein Verhalten des Widerstands, welches sich in hartnäckigem, oft auch von heftigen Gefühlsausbrüchen begleitetem Beharren auf einer Meinung oder einem Recht äußert. Der Trotz empfindende und ausübende Mensch befindet sich dabei in einem Zustand des inneren, vielleicht auch äußeren Widerstandes gegen die soziale Umwelt im Sinne der Selbstbehauptung. Es besteht immer auch eine Tendenz zum Abbruch der Kommunikation.
Leichtsinn
Wird oft auch mit Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit verbunden und als mangelnde Vorsicht und Überlegung beim Handeln beschrieben.
Vertrauen
Vertrauen ist eine subjektive Überzeugung von der Richtigkeit bzw. Wahrheit von Personen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst.

Zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu Handlungen. Vertrauen wird auch als Wille, sich verletzlich zu zeigen, definiert. Vertrauen entsteht in Situationen, in denen der Vertrauende mehr verlieren als gewinnen kann und bereit ist ein Risiko einzugehen. Vertrauen manifestiert sich in Handlungen, die die eigene Verletzlichkeit erhöhen. Man liefert sich dem Vertrauensnehmenden aus und setzt zum Vertrauenssprung an.
Die Friedensforschung begreift Vertrauen als notwendigen Faktor für die nachhaltige Überwindung des Sicherheitsdilemmas sowie für die Etablierung von langfristigen, diffus reziproken Kooperationsformen.
In der Organisationstheorie schafft Vertrauen Beziehungen, vereinfacht Austausch von Informationen und die Entscheidungsfindung, erleichtert offene Kommunikation und dient der Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft und Wertschöpfung. (zusammengestellt aus dem virtuellen netz)

Und zum Abschluss noch ein mut-gebendes Lied …vielleicht?
Auf jeden Fall eines das pulsiert …

Superhero Businessmen fliegen über New York

After dizziness and confusion
I see progress no illusion
After loneliness and dreaming
I see action full of meaning
Are you ready to see the signs…?

Die Gruppe Bauchklang ist eine »vocal groove machine«, die ausschließlich mit dem ältesten Instrument – der Stimme – beeindruckt. Ein reiner Rhythmus-Bass-Vokalakrobatik-Sound, den die Band rein mit der Kraft ihrer Stimme, ihres Bauches und ihres Zwerchfells erzeugt.

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